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Bewertet mit 1 von 5 Sternen

Die automobile Version von Dantes Inferno

Ihr, die Ihr einsteigt, lasst alle Hoffnung fahren.

Dieses Auto ist die automobile Version von Dantes Inferno: eine Reise durch mehrere Kreise der Hölle, bei der man sich mit jeder gefahrenen Minute fragt, welches Vergehen man begangen haben muss, um zu dieser Strafe verurteilt worden zu sein.

Im innersten Ring wartet der Motor. Schwachbrüstig, heillos überfordert und offenbar bereits mit der Aufgabe, das Fahrzeug überhaupt in Bewegung zu setzen, an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit. Anfahren am Berg ist ein Glücksspiel, Überholen ein Parasuizid. Der Tritt aufs Gaspedal erzeugt vor allem akustische Aktivität und Hoffnung – Vortrieb hingegen nur in homöopathischer Dosierung. Wer einen Lkw überholen möchte, sollte vorher sein Testament aktualisieren.

Die Federung scheint bei der Konstruktion schlicht vergessen worden zu sein. Das Resultat ist ein außergewöhnlich unmittelbares Verhältnis zur Fahrbahn. Man lernt jedes Schlagloch persönlich kennen, nach wenigen Kilometern vermutlich auch namentlich. Gullideckel, Querfugen und Unebenheiten werden nicht gedämpft, sondern direkt an Wirbelsäule und Gebiss weitergeleitet.

Die Sitze unterstützen dieses Konzept konsequent. Sie scheinen für Fakire entwickelt worden zu sein und ermöglichen bereits nach wenigen Kilometern ein intensives Studium der eigenen Lendenwirbelsäule. Nach längerer Fahrt fragt man sich nicht mehr, ob der Rücken wehtut, sondern nur noch, an welcher Raststätte ein Orthopäde zu finden ist.

Auch die Klimaanlage arbeitet mit jener Entschlossenheit, mit der ein Mensch einem Waldbrand einen Handfächer entgegenhält. Man hört sie, man spürt ihre guten Absichten – einen nennenswerten Einfluss auf die Temperatur sollte man jedoch nicht erwarten.

Dafür kommuniziert das Auto unablässig. Es biept, klingelt, warnt, mahnt und beschwert sich mit der emotionalen Stabilität eines hypernervösen Rauchmelders. Teilweise ist nachvollziehbar, was es möchte, häufig nicht. Nach einiger Zeit beantwortet man jeden neuen Warnton nicht mehr mit „Was ist jetzt?“, sondern nur noch mit einem dumpfen: „Natürlich.“

Die Lenkung ist hypernervös und überempfindlich. Selbst auf gerader Straße vermittelt sie den Eindruck, das Fahrzeug müsse permanent daran erinnert werden, wohin es fahren soll. Gelassenes Dahingleiten ist nicht vorgesehen. Man lenkt nicht, man beaufsichtigt.

Die Bremsen wirken weniger wie ein technisches Verzögerungssystem als wie eine unverbindliche Empfehlung an die Geschwindigkeit, sich vielleicht irgendwann zu reduzieren. Nach dem nervenaufreibenden Beschleunigen folgt also die nächste Gelegenheit, über die eigene Endlichkeit nachzudenken.

Auch im Detail wurde konsequent darauf geachtet, den Benutzer zu irritieren. Der Verbandskasten ist per Klettverschluss in den Kofferraum geklebt – so platziert, dass bereits ein zweiter Koffer zum logistischen Strategiespiel wird. Die sogenannte Handyladeschale ist zwar vorhanden, erfüllt aber keinerlei erkennbare Funktion: Das Mobiltelefon liegt darin lediglich dekorativ herum und wartet vergeblich auf Strom.

Das „Infotainment“ bildet einen weiteren Kreis der Hölle. Der Begriff ist kühn, denn weder Information noch Entertainment gehören zu seinen Stärken. Bedienlogik, Reaktionsverhalten und Darstellung wirken, als hätten mehrere Entwickler unabhängig voneinander einzelne Funktionen programmiert, ohne sich jemals kennenzulernen.

Die Soundanlage rundet das Erlebnis ab. Musik wird nicht wiedergegeben, sondern bestraft. Selbst vertraute Stücke klingen plötzlich so, dass man lieber dem Motor zuhören möchte – und das will nach allem Gesagten etwas heißen.

Überhaupt beeindruckt an diesem Auto seine Konsequenz. Normalerweise besitzt selbst ein schlechtes Fahrzeug irgendeine versöhnliche Eigenschaft. Einen guten Sitz, einen brauchbaren Motor, eine ordentliche Federung oder wenigstens eine intuitive Bedienung. Hier sucht man danach – und findet erstaunlicherweise: nichts.

Es entsteht der seltene Eindruck eines Fahrzeugs, das nicht lediglich schlecht konstruiert wurde, sondern seine Insassen aktiv ablehnt.

Jede Strecke wird zur Auseinandersetzung, jede Steigung zur Charakterprüfung, jedes Schlagloch zur körperlichen Erfahrung und jeder Warnton zur Prüfung der Affektregulation. Vielleicht ist das die eigentliche Leistung dieses Autos: Es verwandelt selbst die Fahrt zum Supermarkt in eine Begegnung mit Kontingenz, Leid und Endlichkeit.

Dante hätte vermutlich Verständnis gehabt.

Ein Auto wie ein Fluch. Ein Fahrzeug, das nicht transportiert, sondern heimsucht.

Nie habe ich einen Mietwagen lieber zurückgegeben.

9. September 2026
Bewertung ohne vorherige Einladung
Bewertet mit 5 von 5 Sternen

Ausgezeichnete Erreichbarkeit und…

Ausgezeichnete Erreichbarkeit und Komunikation, Ware ist in einem sehr guten Zustand, schneller Versand, Ware war bei mir außerordentlich fürsorglich verpackt.
Gesammte Kaufhandlung lief reibungslos ab, sollte ich wieder einmal ein Teil benötigen, stehe ich bei Dr Autoteile auf der Matte.

20. August 2026
Bewertung ohne vorherige Einladung
Bewertet mit 3 von 5 Sternen

Urlaubserfahrung mit einem dr F35

Wir hatten in unserem Italienurlaub für 3 Wochen einen DR F35 von Avis. Sind damit 2tsd. Kilometer gefahren. Wir hatten ursprünglich einen Lancia y bestellt, aber dann den dr bekommen. Von der Marke hatte ich zuvor noch nie gehört und war zunächst etwas skeptisch. Zuerst die negativen Seiten: das Fahrzeug ist vollgestopft mit chinesischer Elektronik, die für einen älteren mitteleuropäer teilweise nur schwer verständlich ist. Z. B. Stellt sich automatisch nach jedem stop die feststellbremse ein. Sie lässt sich nur lösen, wenn man nach dem starten des Motors gleichzeitig die Fußbremse tritt. Als das zum ersten Mal auftrat, konnten wir nur durch die freundliche Hilfe eines jungen Italieners weiterfahren, der das Problem schneller erfasste..Das ist total nervig und führt auch zu unangenehmen Situationen im hektischen italienischen Verkehr. Das Auto hupt und klingelt, wenn man irgendetwas tut, was ihm nicht gefällt. Radio, Heizung und andere Dinge sind nur mühselig über den touchscreen zu bedienen. Radio klingt wie in unserem VW Käfer von 1969. die Bedienung nervt und lenkt beim fahren ab.
Positives: das Auto ist relativ komfortabel, der 1.5 l turbomotor läuft und verrichtet seine Arbeit ohne mucken, die Schaltung ist leichtgängig. Das Fahrwerk ist relativ komfortabel ausgelegt. Bremsen waren gut. Ich fühlt mich mit dem Fahrzeug sicher. Verbrauch mit ca. 7 l benzina sensa piombo ok.
Fazit: letztlich waren wir froh, für die 2000km Fahrerei in Italien den im Vergleich zum Lancia y komfortableren dr bekommen zu haben. Kaufen würde ich ein solches China Auto wegen der negativen Dinge trotz des attraktiven Preises auf keinen Fall!

22. Mai 2025
Bewertung ohne vorherige Einladung
Bewertet mit 1 von 5 Sternen

Kak wagen

Dieses Auto sollte mann von der Strasse nehmen!! 😂😂 das ist der gröster kakwagen den es gibt. Ich fühle mich sicherer in einem smart for two als in einem dr 6.0.. bei 140 kmh rütelt dee ganze wagen… nie wieder

5. September 2024
Bewertung ohne vorherige Einladung
Bewertet mit 1 von 5 Sternen

Haben ein DR 5.0 als Mietwagen

Haben ein DR 5.0 als Mietwagen. Erst 25.000km drauf. Habe schon über 70 Autos mein Eigen genannt, aber so ein miserablen Gefährt habe ich noch nie gehabt. Motor überfordert und lahm. Bremsen rubbeln, schwammige Fahrwerk und Bedienung der Klima, Radio katastrophal. Habe in Erwägung gezogen umzudrehen und es gegen ein vernünftiges Fahrzeug auszutauschen. Würde ich nicht mal geschenkt nehmen. Diese Möhre ist das Afghanistan unter den Fahrzeugherstellern. Nie wieder

27. August 2024
Bewertung ohne vorherige Einladung
Bewertet mit 5 von 5 Sternen

Empathisch, kompetent, top!

In Anbetracht der Tatsache, wonach ich mich einer Magen-OP unterziehen muss, wurde mir von Freunden im Zuge der vorbereitenden Maßnahmen, Herr Primarius Grablowitz besonders empfohlen.
Herr Dr. Grablowitz führte eine "Colo" sowie "Gastro" in einem Zuge durch.
Kompliment > in seiner empathisch-ruhigen Art nahm er einem jegliche Unruhe vor den beiden Eingriffen, die super verlaufen sind, chapeau. Danach erklärte er mir noch persönlich, dass "alles gut" sei.
Nicht nur ich sondern auch seine Mit- arbeiterinnen scheinen bei einem derart lieben Dokta [sic] froh und sicher, sodass das ein professionelles Team bildet > empfehlenswert, sehr! Danke🌹
MK

14. Dezember 2023
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